Corona-Live-Ticker: Günther plant Öffnungen – nach Ostern

Stand: 23.03.2021 17:32 Uhr

Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute – am Dienstag, 23. März 2021 – aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen



17:31 Uhr

Schwesig: 40 Prozent der Bevölkerung regelmäßig testen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat an die Bürger appelliert, das kostenfreie Schnelltest-Angebot auf das Coronavirus in Testzentren und Apotheken zu nutzen. Dazu sollen die Angebote in den Kommunen ausgebaut werden. “Wir müssen es erreichen, dass 40 Prozent der Bevölkerung regelmäßig getestet werden, um so unentdeckte Fälle herauszufiltern”, so Schwesig nach der heutigen Kabinettssitzung. Aufgrund der Virusvariante gebe es viel mehr Ansteckungsfälle und damit auch viel mehr Menschen, die das nicht merken und das Coronavirus weitergeben würden.



17:14 Uhr

Ostermärsche sollen stattfinden

Die Organisatoren der traditionellen Ostermärsche sehen die jährlichen Demonstrationen nicht von den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz betroffen, teilte das Netzwerk Friedenskooperative mit. Der Beschluss sehe vor, “Ansammlungen im öffentlichen Raum” zu untersagen. Bei den Ostermärschen handele es sich hingegen um “Versammlungen” im Sinne des Versammlungsrechts. Die Planungen könnten daher “ungeachtet des jüngsten Beschlusses fortgesetzt werden”. Gegebenenfalls sei allerdings mit weiteren Hygiene-Auflagen für die Kundgebungen und Demonstrationen zu rechnen. Mehr als 90 Ostermärsche sollen laut derzeitigen Planungen in Deutschland stattfinden. In vielen Städten soll es virtuelle Angebote statt einer Demonstration geben. 



17:01 Uhr

Schleswig-Holstein: Lockerungen nach Ostern bei niedriger Inzidenz

In Schleswig-Holstein könnte nach Ostern eine Modell-Region mit Lockerungen der Corona-Einschränkungen eingerichtet werden. Das sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) heute bei der Pressekonferenz. Außerdem könnte eine Öffnung der Außengastronomie nach Ostern in den Regionen möglich sein, in denen die Zahl der Infektionen unter 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen stabil geringer als 100 ist. Einige Teile der Branche seien “am Ende der Kräfte”. Er hätte sich als Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen deshalb mehr gewünscht.

In der Nacht zu heute hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder für die Zeit an Ostern den härtesten Lockdown seit Beginn der Pandemie vor über einem Jahr beschlossen. Die Corona-Regeln zum Schutz vor Ansteckungen sollen bis 18. April verlängert werden.



16:49 Uhr

Corona-Steuerhilfen werden verlängert

Mehrere steuerliche Erleichterungen werden wegen des andauernden Corona-Lockdowns in Deutschland verlängert. So können alle, die wirtschaftlich erheblich von der Pandemie betroffen sind, weiterhin einen Antrag auf Aufschub bei der Steuerzahlung stellen. Steuern, die eigentlich bis Mitte des Jahres fällig werden, müssen so erst Ende September gezahlt werden. Darüber hinaus können auch Ratenzahlungen vereinbart werden, wie am Dienstag aus einem Schreiben des Finanzministeriums an die Länder-Finanzbehörden hervorgeht. Auch Vollstreckungsmaßnahmen wegen nicht gezahlter Steuern können ausgesetzt werden. Außerdem sollen Steuervorauszahlungen ohne eine strenge Nachprüfung angepasst werden.



16:30 Uhr

Bund-Länder-Gipfel: Schwesig kritisiert Urlaubs-Regelung

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich enttäuscht gezeigt nach den Bund-Länder-Beratungen mit Blick auf Osterurlaub für Einheimische. Die Bundesregierung habe nach ihren Worten überhaupt nicht schlüssig erklären können, “warum sie den Urlaub nach Mallorca zulässt, aber Bedenken hat, wenn die einheimische Bevölkerung eine halbe Stunde mit dem Auto in die nächste Ferienwohnung fährt”, kritisierte Schwesig. Die Küstenländer hatten sich für einen Osterurlaub für Einheimische ausgesprochen. Viele Bundesländer und die Kanzlerin hätten dies als falsches Signal bezeichnet. Diese Auffassung teile sie nicht, sagte die Schwesig.



16:14 Uhr

Entscheidung über Gottesdienste zu Ostern im Norden noch offen

Nach der deutlichen Verschärfung der Corona-Regelungen steht noch nicht fest, ob es zu Ostern Gottesdienste im Norden geben wird. “Leider können wir heute noch nicht sagen, wie sich die Empfehlungen der jüngsten Bund-Länder Runde konkret für die Gemeinden vor Ort zu Ostern auswirken”, sagte der Sprecher der Nordkirche, Michael Birgden. Dazu werde es in den kommenden Tagen Gespräche unter anderem mit den Ländern geben. Auch das Erzbistum Hamburg teilte mit, es gebe noch Beratungsbedarf. Bund und Länder hatten sich in der Nacht darauf geeinigt, die Religionsgemeinschaften bitten zu wollen, an Ostern auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Bisher waren die Kirchen davon ausgegangen, an Ostern Gottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln abhalten zu können. Niedersachsen will auf Online-Gottesdienste setzen.



15:41 Uhr

Schwesig appelliert an Bevölkerung, Ostern zu Hause zu bleiben

Nach den Beschlüssen zum verschärften Oster-Lockdown hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) an die Bevölkerung appelliert, über den Ostern zu Hause zu bleiben. “Wenn es ganz Deutschland in dieser Konsequenz macht, kann es uns allen etwas bringen.” Gründonnerstag solle behandelt werden wie Karfreitag, Karsamstag wie Ostersonntag, so Schwesig. Details zum “Oster-Lockdown”, etwa in Bezug auf Verdienstausfälle in der Wirtschaft oder die Öffnung von Post und Apotheken, sollen für Mecklenburg-Vorpommern am Freitag nachgeliefert werden. Nach dem “Oster-Lockdown” will Schwesig die Klausel zu den Modell-Regionen nutzen, um zu schauen, was und wo geöffnet werden könnte.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rief die Bürgerinnen und Bürger auf: Bleibt über Ostern zu Hause!



14:29 Uhr

Wirtschaft in Niedersachsen: Corona-Kurs “weitab von jeder betrieblichen Realität”

Die Wirtschaft in Niedersachsen hat schockiert auf die neuerliche Lockdown-Verlängerung reagiert und der Politik völlige Konzeptlosigkeit im Umgang mit der Pandemie vorgeworfen. “Die Beschlüsse sind weitab von jeder betrieblichen Realität”, kritisierte der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsen-Metall, Volker Schmidt. Sein Verband vertritt Tausende Firmen der im Land wichtigen Auto-, Zuliefer- und Maschinenbauindustrie. Die Idee, man könne um die Ostertage kurzfristig Anlagen einfach wieder herunterfahren, sei naiv und die Stimmung “kurz vorm Bersten”, so der Verband nach dem Beschluss eines harten Lockdowns über Ostern aus der Nacht.



14:27 Uhr

OVG Lüneburg lehnt Anträge zu Einzelhandel, Solarien und Möbelhäusern ab

Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat in Eilbeschlüssen Anträge auf Öffnung von Möbelhäusern und Solarien abgelehnt. Die Richter des 13. Senats in Lüneburg wiesen zudem die Forderung nach einer Öffnung des Einzelhandels in einem Gebiet mit einer Inzidenz über 100 ab, wo die Lockerungen nach der Corona-Verordnung nicht greifen, teilte eine Sprecherin mit. Zwei Betreiber von Bekleidungsgeschäften hatten den gemeinsamen Antrag gestellt. Das Land hatte einige Regeln gelockert, diese Schritte gelten aber nicht in Städten und Kreisen mit einer Inzidenz von über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.



14:25 Uhr

Weil: Gründonnerstag soll auch im Homeoffice frei sein

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil rechnet als Teil des Oster-Lockdowns mit einem verpflichtenden Ruhetag für fast alle Arbeitnehmer an Gründonnerstag – auch wenn diese zu Hause arbeiten. Das Arbeitsleben werde an diesem Tag überwiegend stillstehen, auch Kindergärten blieben voraussichtlich geschlossen, sagte der SPD-Politiker. Die konkrete Regelung werde der Bund auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes vorschlagen, die Details seien deshalb noch offen. “Ich gehe aber davon aus, dass ein allgemeiner Ruhetag dann eben auch für das Homeoffice gilt.” Die Corona-Regeln über Ostern bezeichnete der Regierungschef als “kurzen, harten Shutdown” über fünf Tage. “Wir glauben selbst nicht, dass die Zahlen dadurch nachhaltig sinken werden”, sagte Weil. Die Maßnahmen könnten aber helfen, die Dynamik zu brechen und den weiteren Anstieg zu verlangsamen. Das schaffe Zeit, neue Öffnungsperspektiven anhand von umfangreichen Testungen zu erproben.



14:10 Uhr

Arztpraxen in Schleswig-Holstein sollen vom 6. April an impfen

Arztpraxen in Schleswig-Holstein sollen sich ab 6. April an Corona-Schutzimpfungen beteiligen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Kiel mit. In rund 1.500 Praxen sollen zunächst besonders immobile Patienten geimpft werden. Die Impfungen sollten so schnell wie möglich ins Regelsystem überführt werden, teilte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) mit. “Allerdings werden wir die Vorteile dieses flexiblen Systems erst ausschöpfen können, wenn ausreichend Impfstoff verfügbar sein wird.” Die 28 Impfzentren in Schleswig-Holstein blieben daher vorerst eine wichtige Säule der schleswig-holsteinischen Impfkampagne.



14:05 Uhr

Kostenlose Tests in mehr als 50 Hamburger Apotheken

In Hamburg bieten nach Angaben der Apothekerkammer derzeit mehr als 50 Apotheken kostenlose Corona-Antigentests an. Damit leisteten die Apotheken trotz begrenzter Personal- und Raumkapazitäten einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung, sagte Kammerpräsident Kai-Peter Siemsen. Auch beim für Mitte April angekündigten Start der Impfungen in den Arztpraxen stünden die Apotheken als Partner der Ärzte bei der Impfstoffbelieferung zur Verfügung, sagte er.



14:01 Uhr

EU-Kommission will gegen AstraZeneca vorgehen

Die EU-Kommission hat ein entschiedenes Vorgehen gegen die Lieferausfälle des Impfstoffherstellers AstraZeneca angekündigt. “Wir werden alle Instrumente nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um die Dosen zu bekommen”, sagte die für Gesundheit zuständige Generaldirektorin Sandra Gallina im Haushaltsausschuss des Europaparlaments. Wie genau dies aussehen könnte, ließ die Italienerin offen. Zugleich kündigte die EU-Kommission für Mittwoch eine Überarbeitung der im Februar eingeführten Exportkontrolle für Corona-Impfstoffe an. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte AstraZeneca jüngst damit gedroht, weitere Exporte an Länder außerhalb der EU zu verbieten. Gallina machte nun klar, dass andere Unternehmen, die ihre Verträge erfüllten, wohl nicht mit Exportstopps rechnen müssten. Darüber dürften auch die Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel am Donnerstag beraten.



13:56 Uhr

Luftfahrtbranche: Zusätzliche Tests auf Mallorca nur über Ostern

Die deutsche Luftverkehrsbranche will zusätzliche Corona-Tests für Mallorca-Urlauber nur über die Ostertage organisieren. Diese Tests für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten müssten eine zeitlich befristete Ausnahme in der gegenwärtigen akuten Phase der Pandemie bleiben, forderte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft, Matthias von Randow. Er erklärte laut einer Mitteilung: “Nach dem geplanten Oster-Lockdown sollten wir wieder zur einer Regelung zurückkommen, die sich am tatsächlichen Infektionsgeschehen orientiert.” Im Grundsatz habe sich die Unterscheidung von Risiko- und Nichtrisikogebieten bewährt.



13:40 Uhr

Niedersachsen will Tagestourismus zu Ostern nicht verbieten

Trotz einer Verschärfung des Corona-Lockdowns über Ostern möchte Niedersachsen über die Feiertage keinen Tagestourismus Richtung Küste oder Harz verbieten. “Wir haben nicht die Absicht, Tagesausflüge zu verbieten oder Ausgangssperren zu verhängen”, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Dass Niedersachsen sich gemeinsam mit einigen anderen Bundesländern bei den Bund-Länder-Beratungen zum Corona-Kurs nicht mit der Forderung nach einem Osterurlaub im eigenen Land durchsetzen konnte, hielt Weil für vertretbar. Der vereinbarte Weg, mit viel mehr Tests zu Lockerungen der Beschränkungen zu gelangen, sei so aussichtsreich, dass das Zugeständnis beim Osterurlaub akzeptabel sei.

Der SPD-Politiker verwies zudem darauf, dass die Infektionszahlen in Niedersachsen je nach Region sehr unterschiedlich seien. “Diejenigen Landkreise und kreisfreien Städte, denen es gelingt, ihre Infektionsquoten unten zu lassen, die sollen auch mehr Möglichkeiten haben”, kündigte Weil an.

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Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht an einem Pult im Landtag. © NDR

Der Ministerpräsident zeigt sich mit den Ergebnissen des Bund-Länder-Gipfels zufrieden. Niedersachsen will mehr testen.
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13:37 Uhr

NDS: Modellprojekte mit Testöffnungen nach Ostern

Niedersachsen möchte in der Woche nach Ostern mit Modellprojekten beginnen, bei denen Menschen mit einem negativen Corona-Schnelltest das Einkaufen oder der Besuch von Kulturveranstaltungen ermöglicht wird. In ausgewählten Kommunen solle erprobt werden, ob es gelingt, mit mehr Tests eine Öffnung des Handels, den Besuch der Außengastronomie oder von Kulturveranstaltungen zu ermöglichen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Niedersachsen hatte sich mit der Forderung nach solchen Modellversuchen bei den Bund-Länder-Beratungen zum Corona-Kurs durchgesetzt.



13:21 Uhr

DEHOGA Hamburg: Corona-Beschlüsse “Schlag ins Gesicht”

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Hamburg hat die neuen Corona-Beschlüsse als “Schlag ins Gesicht der Hotellerie und Gastronomie” bezeichnet. “Die von uns immer wieder geforderte Gleichbehandlung von privaten Zusammenkünften und Zusammenkünften in unseren Unternehmen wird nicht nur ignoriert, sondern auch noch um eine Ungleichbehandlung von Inlands- und Auslandsreisen im Bereich touristischer Reisen ergänzt”, sagte der kommissarische Präsident, Niklaus Kaiser. Die wenigen noch im Außer-Haus-Geschäft und in der Versorgung von Geschäftsreisenden tätigen Betriebe würden mit Auflagen zu Schnelltests auf eigene Kosten weiter finanziell belastet. “Hier wäre die zur Verfügungstellung von kostenlosen Tests für die gebeutelte Branche das Minimum”, sagte Kaiser.

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Eine Tür ist abgesperrt und Absperrband ist um die Griffe gebunden.  Foto: Bodo Marks

Die Hamburger Wirtschaft bezeichnet die jüngsten Corona-Beschlüsse als katastrophal. Viele Betriebe würden in den Ruin getrieben.
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13:07 Uhr

Hamburg hält an strengeren Kontaktbeschränkungen fest – Medizinische Masken im Auto

In Hamburg werden auch über die Osterfeiertage Treffen nur mit einer Person aus einem anderen Haushalt möglich sein. “Wir wollen die strenge Kontaktbeschränkung, die wir haben – also die Haushalt-plus-eins-Regelung, auch über die Feiertage beibehalten”, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach einer Sitzung des rot-grünen Senats. Das sei ein “Stück strenger” als in dem in der Nacht zuvor verabschiedeten Bund-Länder-Beschluss, aber aufgrund der Infektionslage geboten. Hamburg hatte die schärfere Kontaktbeschränkung im Rahmen der Corona-Notbremse am vergangenen Sonnabend eingeführt. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Bund und Länder hatten sich auf Kontaktmöglichkeiten von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten über die Feiertage geeinigt.

In Umsetzung des Bund-Länder-Beschlusses habe der Senat außerdem eine Verschärfung der Maskenpflicht beschlossen, sagte Tschentscher. Auch in Fahrzeugen sollen demnach künftig medizinische Masken Pflicht sein, “wenn Personen gemeinsam in diesen Fahrzeugen sitzen, die aus unterschiedlichen Haushalten kommen”.

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Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher. © picture alliance / dpa Foto: Georg Wendt

Der Bürgermeister kündigte an: In Hamburg bleiben die Kontaktbeschränkungen über Ostern strenger als beim Corona-Gipfel beschlossen.
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12:57 Uhr

Urlauber aus Deutschland – Mallorca rudert zurück

Angesichts wieder steigender Corona-Zahlen auf Mallorca und der heftigen Reaktionen in Deutschland hat die Regionalregierung beim Tourismus die Notbremse gezogen. Man habe es nicht darauf angelegt, dass zu Ostern schon wieder ausländische Touristen kommen, berichtete die Zeitung “Diario de Mallorca” unter Berufung auf den Wirtschaftsminister der Balearen, Iago Negueruela. “Für uns hat Ostern keine Priorität. Wichtig ist es, die Sommersaison zu sichern”, zitierte die Zeitung den Minister. Dass nun trotzdem wieder Touristen anreisen dürften, sei nicht Sache Mallorcas, sondern falle in die Verantwortung Spaniens und Deutschlands, betonte Negueruela. Allerdings hatte die Regierungschefin der Balearen, Francina Armengol, Deutsche noch vor zwei Wochen ausdrücklich eingeladen, ihren Osterurlaub auf Mallorca zu verbringen. Seit einigen Tagen ist Corona aber auch auf der Mittelmeerinsel wieder auf dem Vormarsch. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg in einer Woche von rund 20 auf 30. Deshalb will die Regionalregierung die erst Mitte März wieder geöffneten Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen erneut schließen.



12:54 Uhr

Mehrheit für erneute Schließung von Schulen und Kitas

Eine Mehrheit der Deutschen wäre einer Umfrage zufolge dafür, wenn Schulen und Kitas angesichts der aktuellen Corona-Lage wieder geschlossen würden. 52 Prozent würden dies “eher” oder “voll und ganz” befürworten, wie eine aktuelle Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. 34 Prozent würden einen solchen Schritt “eher” oder “voll und ganz” ablehnen, 14 Prozent machten keine Angabe. Westdeutsche (55 Prozent) sprechen sich demnach häufiger für eine Schließung aus als Ostdeutsche (41 Prozent). In Deutschland hatten die meisten Grundschulen im Februar nach rund zweimonatiger Schließung oder Notbetreuung im Februar wieder geöffnet. Im März kehrten auch die ersten älteren Jahrgänge schrittweise im sogenannten Wechselbetrieb in die Schulen zurück.



12:22 Uhr

Niedersachsen: Tourismus “bis ins Mark” getroffen

Von einem kontaktarmen Osterurlaub im eigenen Land ist nach den Bund-Länder-Beratungen keine Rede mehr. Die niedersächsische Tourismusbranche ist enttäuscht – und fordert eine Perspektive.

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Leere Strandkörbe stehen bei trübem Wetter am Strand im Ortsteil Döse. Durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wird der Tourismus in Niedersachsen massiv beeinträchtigt. Die Strände der Stadt Cuxhaven dürfen derzeit lediglich von Einwohnern der Stadt oder dem Landkreis Cuxhaven genutzt werden. © picture-alliance / dpa Foto: Hauke-Christian Dittrich

Für die Branche ist es bereits die zweite Ostersaison ohne Gäste. Touristiker beklagen, dass eine Perspektive fehlt.
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12:18 Uhr

Drosten und Ciesek für NDR Info Podcast geehrt

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek und ihr Berliner Kollege Christian Drosten werden für ihren Corona-Podcast als “Hochschullehrer/in des Jahres” ausgezeichnet. Damit vergibt der Deutsche Hochschulverband (DHV) die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung erstmalig an zwei Personen. Als Protagonisten des Podcasts Coronavirus-Update von NDR Info kommunizierten die beiden seit Beginn der Pandemie Woche für Woche neue Erkenntnisse der Corona-Forschung und ordneten diese kompetent und allgemeinverständlich ein, begründete DHV-Präsident Bernhard Kempen die Wahl. Die zwei scheuten die Auseinandersetzung nicht und würden ein Millionenpublikum sachbezogen informieren. “Dafür werden sie verehrt, gelobt, aber häufig auch kritisiert, mitunter sogar verleumdet oder gehasst. Trotzdem bleiben sie der Wahrheitssuche, dem ständigen Hinterfragen von Einsichten im Lichte neuer Erkenntnisse, verpflichtet”, sagte Kempen.



12:11 Uhr

Fast 300 neue Corona-Fälle in Hamburg registriert

Nach Angaben der Hamburger Sozialbehörde sind in der Stadt binnen eines Tages 297 neue Corona-Fälle registriert worden. Das sind 88 mehr als vor einer Woche und sieben mehr als am Montag. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist auf 119,8 gestiegen. Damit liegt der Wert am siebten Tag in Folge über dem wichtigen Schwellenwert von 100 (Vorwoche: 90,9). Die Zahl der Corona-Toten in Hamburg stieg laut Robert Koch-Institut um sechs auf 1.355.

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Bei einer Frau wird ein Abstrich mit einem langen Wattestäbchen in der Nase gemacht. © pathermedia Foto: ryanking999

Laut Sozialbehörde wurden am Dienstag 297 neue Corona-Fälle gemeldet, 88 mehr als vor einer Woche. Der Inzidenzwert stieg auf 119,8.
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12:07 Uhr

Kritik an Corona-Beschlüssen – Deutschlandtourismus steht “im Regen”

Der Deutsche Tourismusverband hat die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz scharf kritisiert. “Erneut lassen Bund und Länder den Deutschlandtourismus ohne jegliche Perspektive im Regen stehen”, sagte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz laut Mitteilung. Mehrfach sei der Branche mit fast drei Millionen Beschäftigten eine Strategie versprochen worden, wann und unter welchen Bedingungen sicheres Reisen wieder möglich ist. “Davon ist weit und breit nichts erkennbar. Kein Plan, keine Strategie, nicht einmal ein kleines Signal für sicheres Reisen im eigenen Bundesland.” Viele Betriebe stünden nun endgültig mit dem Rücken zur Wand.

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Barth: Eine Osterhasen-Skulptur aus Strohballen steht eingezäunt im Boddenhafen. © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Die Bund-Länder-Beschlüsse zur Verlängerung des Lockdowns stoßen insbesondere in der Tourismuswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns auf massive Kritik.
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11:56 Uhr

Schnelltests nicht an allen Schulen in MV – Lieferung “verschollen”

Die angekündigten wöchentlichen Corona-Schnelltests, mit denen die Schulöffnungen abgesichert werden sollen, haben noch nicht alle Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Ein Sprecher des Bildungsministeriums berichtete, dass etwa im Landkreis Nordwestmecklenburg an einzelnen Schulen bisher noch keine Tests zur Verfügung standen. Nach einem Bericht des “Nordkurier” sind auch Schulen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte betroffen. Demnach ist eine Schnelltest-Lieferung aus Österreich mit 180.000 Testkits nicht pünktlich in MV eingetroffen. Nach dem Verbleib der Sendung werde aktuell gefahndet. Der Sprecher des Bildungsministeriums sagte, das Ministerium verschaffe sich gerade einen Überblick über die Lage.



11:50 Uhr

Linksfraktionschef Bartsch: “Bundesregierung hat es vergeigt”

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat nach den Beratungen von Bund und Ländern der Bundesregierung die Schuld an der nun geplanten Verschärfung der Corona-Maßnahmen gegeben. “Der Oster-Lockdown ist wesentlich ein Weil-es-die-Bundesregierung-vergeigt-hat-Lockdown”, schrieb Bartsch bei Twitter. Im Interview mit “Welt” sagte er, die Beschlüsse seien ein Ergebnis des Versagens sowohl beim Impfen als auch beim Testen.



11:43 Uhr

Bundeselternrat: “Schulen auf, Schulen zu ist fatales Signal”

Nach den aktuellen Corona-Beschlüssen fordert Stefan Teltzrow vom Bundeselternrat im Interview mit NDR Kultur eine langfristige Gesamtstrategie für Schulen.

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Schülerinnen und Schüler sitzen mit Masken und Abstand an Einzeltischen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Bernd Wüstneck

Bei den aktuellen Corona-Beschlüssen wurden die Schulen ausgespart. Stefan Teltzrow vom Bundeselternrat fordert klare Strategien.
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11:34 Uhr

EMA kündigt Inspektion der Sputnik-Impfstoffproduktion an

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bereitet die Entsendung von Experten nach Russland zur Inspektion von Produktionsstätten des Covid-Impfstoffs Sputnik V vor. Das teilte EMA-Chefin Emer Cooke bei einem virtuellen Treffen mit dem Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments mit. Auch Kliniken, in denen Sputnik V verwendet wird, sollen besucht werden. Nach russischen Angaben ist die EMA-Inspektion für Mitte April vorgesehen. Die EMA hatte Anfang März ein Prüfverfahren für Sputnik V im Rahmen einer Rolling Review begonnen. Dabei werden Testergebnisse bereits geprüft, auch wenn noch nicht alle Daten vorliegen und noch kein Zulassungsantrag gestellt wurde.



11:32 Uhr

Umsetzung von Corona-Tests durch Airlines noch unklar

Bund und Länder erwarten Corona-Tests aller Passagiere und Crew-Mitglieder vor einem Rückflug nach Deutschland auch aus Nicht-Risikogebieten – wie dies konkret umgesetzt werden soll, ist bei den Airlines aber noch unklar. “Wir prüfen im Moment die Ausgestaltung”, hieß es bei der Fluggesellschaft Condor. Tests statt Quarantäneregelungen seien aber “grundsätzlich der richtige Weg” und auch positiv für die Reisebranche. Bund und Länder hatten in der Nacht zum Dienstag unter anderem die Erwartung an alle Fluglinien formuliert, “konsequente Tests von Crews und Passagieren vor dem Rückflug und keine weitere Ausweitung der Flüge während der Osterferien” vorzunehmen.



11:30 Uhr

Intensivmediziner: Nur harte Maßnahmen können Corona bremsen

Intensivmediziner in Deutschland begrüßen die von Bund und Ländern vereinbarten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. “Die Politik hat erkannt, dass wir in einer schwierigen Phase der Pandemie sind und die Impferfolge nicht gefährden dürfen”, erklärte der Präsident der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx. Entscheidungen wie verstärkte Notbremsen, eine Ruhephase ohne Versammlungen über Ostern und geschlossene Gastronomien seien hart, aber wichtig. “Nur so können wir das derzeitige exponentielle Wachstum der Inzidenzen wieder verlangsamen – und auch nur so sehen wir Intensivmediziner in einigen Wochen wieder weniger Patienten auf den Intensivstationen.”



11:28 Uhr

Institut: Oster-Lockdown ohne große wirtschaftliche Folgen

Der von Bund und Ländern beschlossene verschärfte Oster-Lockdown wird nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung keine großen direkten Einflüsse auf die Wirtschaftsaktivität haben. “Einkäufe, die in der Schließzeit über Ostern nicht stattfinden, dürften entweder davor oder danach aufgeholt werden”, sagte der Leiter des gewerkschaftsnahen Instituts, Sebastian Dullien. In Deutschland soll von Gründonnerstag bis Ostermontag das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden, um die dritte Welle der Corona-Pandemie zu brechen.



11:06 Uhr

Hamburger Tourismusverband über Lockdown-Verlängerung: “Eine Katastrophe”

Der Hamburger Tourismusverband hat die Verlängerung des Lockdowns als “Katastrophe” nicht nur für Norddeutschland bezeichnet. “Es wird viele: Betriebe in den wirtschaftlichen Ruin treiben”, sagte Verbandschef Wolfgang Raike. Der Verband hoffe nun, dass es keinen neuen Flickenteppich mit Blick auf mögliche Öffnungen und Reiseregeln gibt. “Ich wünsche mir, dass die aufgestellten Regeln nun auch einheitlich eingehalten werden und nicht hinter der Landesgrenze wieder anders ausgelegt werden”, sagte Raike. Das führe zu viel Unmut und zu Ungerechtigkeiten, “die wir gerade in dieser Zeit vermeiden sollten, damit wir gemeinsam noch die nächsten Wochen durchhalten”.



10:30 Uhr

Hamburger Bäcker verschenken Quarkbällchen an Corona-Helfer

Hamburgs Bäcker haben die ersten von rund 10.000 Quarkbällchen an Helfer in der Corona-Pandemie verschenkt. Heute wurde die erste süße Fuhre der Innungsbäcker an Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes verteilt. “Wir möchten damit die Alltagshelden küren. Die Alltagshelden sind Ärzte, Krankenschwestern, Erzieherinnen oder der gute Nachbar von nebenan. Die leisten so viel Gutes, dass wir gesagt haben: Wir geben etwas ab und versüßen ihnen den Tag”, sagte Innungsobermeisterin Katharina Daube. 15 Bäcker der Hansestadt machen bei der Aktion mit. Die Quarkbällchen werden sowohl an Organisationen als auch an von anderen vorgeschlagene Menschen verschenkt.

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Corona-Pandemie: Hamburger Bäcker verschenken Quarkbällchen an Helfer. © picture alliance/dpa Foto: Christian Charisius

Etwas Süßes für die Seele: Die Hamburger Innungsbäcker spendieren 10.000 Quarkbällchen an Corona-Alltagshelden.
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10:26 Uhr

Niedersachsen meldet 572 Neuinfektionen

Niedersachsen hat binnen 24 Stunden 572 Neuinfektionen registriert, 165 mehr als am Montag. Das teilte das Landesgesundheitsamt mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg auf 96,8 (Montag: 96,7; Vorwoche: 79,3). Der höchste Wert wurde mit 234,4 aus dem Landkreis Cloppenburg gemeldet. Zwölf weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.



10:19 Uhr

Kommentar zum Oster-Lockdown: Droht jetzt ein Stimmungswechsel?

Der Lockdown wird verlängert. Lockerungen werden wieder einkassiert. Im Superwahljahr könnte nach den neuen Bund-Länder-Beschlüssen ein Stimmungswechsel drohen, kommentiert Uwe Jahn aus dem ARD-Hauptstadtstudio.

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Eine FFP2-Maske liegt auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Kira Hofmann

Der Lockdown wird verlängert. Lockerungen werden wieder einkassiert. Im Superwahljahr könnte ein Stimmungswechsel drohen, kommentiert Uwe Jahn.
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10:06 Uhr

Harzer Tourismusverband kritisiert Aus für Osterurlaube

Der von Bund und Ländern beschlossene Oster-Lockdown trifft in der Tourismusbranche auf Unverständnis. “Ich bin auch nicht dafür, ohne Wenn und Aber alles aufzumachen. Aber das ist eine ganz große Enttäuschung”, sagte die Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbands, Carola Schmidt. Das Übernachtungsverbot stehe in keinem Verhältnis zum Einfluss der Branche auf die Infektionszahlen. “Das ist ganz schwer nachzuvollziehen.” Die Küstenländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern waren bei den Beratungen mit einem Vorstoß gescheitert, den Osterurlaub im eigenen Land zu ermöglichen. Die Diskussionen darüber seien “ein Hoffnungsschimmer” gewesen, sagte Schmidt. “Jetzt wage ich überhaupt keine Prognose mehr.”



09:45 Uhr

Städtetag reagiert zwiespältig auf Beschlüsse von Bund und Ländern

Der Deutsche Städtetag hat zwiespältig auf die Beschlüsse von Bund und Ländern reagiert. Städtetagspräsident Burkhard Jung nannte die Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April bitter. “Aber sie war jetzt nicht zu vermeiden, weil Bund und Länder Anfang März zu viel Hoffnung auf Öffnungen geweckt haben”, sagte der Leipziger Oberbürgermeister. Der Anstieg der Infektionen sei absehbar gewesen. Die Teststrategie hätte “vernünftig” vorbereitet werden müssen. Jung forderte mehr Tempo beim Impfen. “Das Impfen muss rasch vorangehen, hoffentlich ohne neue Hiobsbotschaften. Und wenn die Infektionszahlen wieder spürbar zurückgehen, müssen Öffnungen auf der Basis einer ausgeweiteten Teststrategie stattfinden. Dann kommt hoffentlich auch für viele Geschäfte, Gastronomiebetriebe, für Sportvereine und Kulturschaffende Licht am Ende des Tunnels in Sicht.”



09:22 Uhr

Scholz: Arbeitgeber müssen Mitarbeiter regelmäßig testen

Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Arbeitgeber in Deutschland dazu ermahnt, ihre Mitarbeiter regelmäßig auf das Coronavirus zu testen. Es sei nötig, dass die Unternehmen, die durch die Bestellungen der Vergangenheit nun “viele, viele Tests” zur Verfügung hätten, diese auch einsetzten, sagte der SPD-Politiker im ZDF-Morgenmagazin. Er gehe davon aus, dass sich die Wirtschaft “auch aus Eigeninteresse” daran halten werde. Sollte dies nicht geschehen, kündigte Scholz an, Arbeitgeber Anfang April per Verordnung zu den Tests für Mitarbeiter zu verpflichten. Das sei im jüngsten Bund-Länder-Beschluss auch so vorgesehen. Den verschärften Lockdown über Ostern bezeichnete Scholz als geeignete Maßnahme, um das Infektionsgeschehen in Deutschland zu bremsen. “Klar ist, dass es richtig ist, die nahe liegende Zeit um Ostern zu nutzen, um eine Bremsung hinzukriegen”, sagte Scholz.



09:19 Uhr

FDP-Chef Lindner beklagt “erschütternde Konzeptlosigkeit”

FDP-Chef Christian Lindner hat das Ergebnis der Corona-Beratungen als “zu scharf” und “zu wenig innovativ” kritisiert. “Es ist eine erschütternde Konzeptlosigkeit, dass das Prinzip ‘Wir bleiben zu Hause’ auch nach mehr als einem Jahr immer noch die zentrale Antwort auf die Pandemie ist”, sagte Lindner in einem NDR Info Interview. “Es ist ja eine gefährliche Situation und auch eine gefährliche Erkrankung – daran kann kein Zweifel bestehen”, betonte Lindner. Er vermisse allerdings, dass die Politik ausgewogen zwischen gesundheitlichen und wirtschaftlichen und sozialen Risiken abwäge. Lindner nannte die Städte Rostock und Tübingen als Beispiel für “sehr kreative Konzepte”.

Christian Lindner in der Bundespressekonferenz  Foto: Jürgen Heinrich

AUDIO: Lindner beklagt “erschütternde Konzeptlosigkeit” (5 Min)



09:15 Uhr

Zweifel an neuer AstraZeneca-Studie: Wurden veraltete Daten verwendet?

Bei einer US-Studie zur Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca sind nach Ansicht von US-Experten möglicherweise veraltete Daten zum Einsatz gekommen. Ein internes Kontrollgremium habe “seine Besorgnis darüber ausgedrückt”, dass durch das Einbeziehen von “veralteten Informationen” ein “unvollständiges Bild der Wirksamkeit vermittelt” worden sein könnte, teilte das US-Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) mit. Die am Montag von AstraZeneca veröffentlichte Studie hatte ergeben, dass das Vakzin auch bei älteren Menschen sehr wirksam ist und nicht zu einem erhöhten Thrombose-Risiko führt. Die Expertengruppe forderte den britisch-schwedischen Pharmakonzern auf, “mit dem Data and Safety Monitoring Board (DSMB) zusammenzuarbeiten, um die Wirksamkeitsdaten zu überprüfen und sicherzustellen, dass die genauesten, aktuellsten Wirksamkeitsdaten so schnell wie möglich veröffentlicht werden”.



09:07 Uhr

Dänemark beschließt Plan für Lockdown-Ausstieg

Während Deutschland den Lockdown verlängert, hat Dänemark sich auf einen langfristigen Plan zur Abkehr von den geltenden Corona-Maßnahmen verständigt. Die Vereinbarung zwischen der sozialdemokratischen Regierung und fast allen weiteren dänischen Parlamentsparteien sieht das Ziel vor, dass die Beschränkungen des öffentlichen Lebens mit wenigen Ausnahmen aufgehoben werden, sobald alle Risikogruppen und alle Menschen über 50, die dies wünschen, ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhalten haben. Für gewisse Bereiche sollen voraussichtlich aber Einschränkungen bestehen bleiben, etwa für Großveranstaltungen und das Nachtleben.



09:02 Uhr

Amateursport und Fans müssen warten – Modellprojekte weiter erlaubt

Für den Amateur- und Breitensport geht die Corona-Geduldsprobe weiter. Statt der noch vor wenigen Wochen erhofften weiteren Lockerungen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb verlängerten Bundesregierung und Länderchefs den Lockdown bis zum 18. April. Damit sind Öffnungen für kontaktfreien Hallensport vorerst für die meisten Regionen ebenso vom Tisch wie der Besuch von Fitnessstudios. Zudem droht im Amateurfußball, aber auch in anderen Sportarten immer mehr der Abbruch von Spielzeiten. Eine Öffnung für Zuschauer wird es weiterhin nicht geben, zeitlich begrenzte Modellprojekte wie am vergangenen Sonnabend bei Hansa Rostock sind laut Beschluss jedoch erlaubt.

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Zwei Amateurfußballer auf einem Fußballplatz © IMAGO / Kirchner-Media

Nach der Verlängerung des Lockdowns drohen weitere Saisonabbrüche. Zuschauer-Modellprojekte wie in Rostock sind aber weiter möglich.
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08:56 Uhr

Handwerk warnt vor Zusammenbruch von Betrieben

Nach den neuen Beschlüssen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie fürchtet das Handwerk den Zusammenbruch von Betrieben. Angesichts steigender Infektionszahlen sei die Lockdown-Verlängerung zwar nicht überraschend, teilte der Zentralverband des Deutschen Handwerks mit. “Damit mag ein Kollaps des Gesundheitssystems vermieden werden. Ein breitflächiger Betriebe-Kollaps wird jedoch immer wahrscheinlicher”, betonte der ZDH. Viele Betriebe würden wegen eines fehlenden Planungshorizontes und stockender oder unzureichender Überbrückungshilfen nicht überleben können. Der Verband lobte zugleich, dass die Bundesregierung weitere Hilfen für besonders schwer und über lange Zeit betroffene Betriebe entwickeln will.



08:52 Uhr

MV: 500 Menschen demonstrieren gegen Corona-Auflagen

In Mecklenburg-Vorpommern haben erneut mehrere hundert Menschen gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert. Trotz strenger Auflagen gab es nach Polizeiangaben am Montagabend Protestaktionen in Wismar, Rostock, Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund, Wolgast, Benz auf Usedom und in Waren an der Müritz. Mit jeweils 130 und 120 Teilnehmern wurden die meisten Demonstranten in Wismar und Rostock gezählt, teilte die Polizei mit. Vereinzelt wurden Teilnehmer wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht von den Aktionen ausgeschlossen. Insgesamt wurden etwa 500 Demonstranten registriert.



08:49 Uhr

Coronavirus-Update: Heute Nachmittag neue Folge mit Virologin Ciesek

Immer dienstags veröffentlicht NDR Info eine neue Folge des Podcasts Coronavirus-Update. Heute Nachmittag wird die Virologin Sandra Ciesek vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main zu neuen Erkenntnissen und Entwicklungen in der Pandemie Auskunft geben. Mehr zum erfolgreichen Podcast – zum Beispiel alle bisherigen Folgen als Audio oder Text – finden Sie hier:

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Das Coronavirus © CDC on Unsplash Foto: CDC on Unsplash

Der Virologe Christian Drosten liefert im Podcast Coronavirus-Update Expertenwissen – zusammen mit Virologin Sandra Ciesek. Hier alle Folgen in der Übersicht.
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08:38 Uhr

Epidemiologe: Oster-Lockdown könnte “sehr positiven Effekt haben”

Der Epidemiologe Dirk Brockmann vom Robert Koch-Institut (RKI) hält die Verschärfung der Corona-Maßnahmen über Ostern für wirksam. “Das könnte nach meiner Ansicht einen sehr positiven Effekt haben, weil eine ganze Reihe von Tagen dann quasi Ruhetage sind, also Sonntage”, sagte Brockmann im Deutschlandfunk. Schon beim “Wellenbrecher” im Frühjahr habe sich gezeigt, dass viele Menschen ihre Aktivitäten runtergefahren hätten. “Und das hatte dann (…) ein, zwei Wochen später einen sehr starken Effekt auf die Fallzahlen, weil sehr viel weniger Kontakte stattfinden”. In Deutschland erlebe man gerade einen “exponentiellen Anstieg” der Infektionszahlen, “bei dem sich die Fallzahlen alle zwei Wochen etwa, vielleicht sogar noch auf einer kürzeren Skala verdoppeln”, betonte Brockmann. Ohne weitere Maßnahmen zu Ostern könne es unter diesen Voraussetzungen in Deutschland bis zu 60.000 Neuinfektionen jeden Tag geben.



08:31 Uhr

Keine Präsenz-Gottesdienste zu Ostern – Bischofskonferenz überrascht

Die Deutsche Bischofskonferenz ist überrascht von der Forderung nach einem Verzicht auf Gottesdienste in Präsenzform an den Ostertagen. “Das Ergebnis hat uns ohne jede Vorwarnung durch die Nachrichten heute Morgen überrascht”, twitterte der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp. “Wir werden das im Laufe des Tages beraten.” Bund und Länder hatten sich in der Nacht darauf geeinigt, die Religionsgemeinschaften bitten zu wollen, zu Ostern auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Bisher waren die Kirchen davon ausgegangen, Gottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln abhalten zu können.

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Eine Kerze vor einem Altar © NDR Foto: Mechthild Mäsker

Um die Zahl der Neuinfektionen zu begrenzen, sollen Kirchen und Religionsgemeinschaften an Ostern nur Onlineangebote für die Gläubigen machen.
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Leere Stühle stehen in der St. Michaelis Kirche in Hildesheim. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Wegen der Beschlüsse von Bund und Ländern wird es in Niedersachsen keine normalen Gottesdienste an den Feiertagen geben.
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08:23 Uhr

Niedersachsen: Eltern fordern neues Testkonzept für Schulen

Der Ablauf der Corona-Selbsttests an den niedersächsischen Schulen stößt auch bei vielen Eltern auf Kritik. Die Durchführung der Tests gehöre nicht in die Schulen, sondern in die häusliche Umgebung, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Elternräte mit. Die Schulen sollten den Schülerinnen und Schülern die Testkits dafür zur Verfügung stellen. Alternativ müsse an den Schulen medizinisches Personal eingesetzt werden, um Ansteckungen und Verletzungen zu verhindern. Die Testergebnisse dürften dann jedoch keinesfalls an die Schulöffentlichkeit dringen. Bisher finden die Corona-Selbsttests in den meisten Fällen in den Schulräumen unter Aufsicht der Lehrer statt – nur bei Grundschülern wird schon zu Hause getestet. Von Schulleitern und Gewerkschaften gibt es dagegen Widerstand. Die Ansteckungsgefahr sei deutlich höher, wenn erst in der Schule getestet werde, so die Befürchtung.



08:13 Uhr

Reiseverbandschef Fiebig: Testpflicht für Urlauber sinnvoll

Der Präsident des deutschen Reiseverbands, Norbert Fiebig, begrüßt, dass nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern nicht alle Reiserückkehrer einer Quarantänepflicht unterliegen sollen. Es sei sinnvoll, stattdessen auf eine Testpflicht zu setzen, sagte Fiebig im ZDF-Morgenmagazin. Die Reisemöglichkeiten im Inland hängen aus seiner Sicht “von den individuellen Bedingungen” am jeweiligen Ort ab, sagte Fiebig. “Da wo es gesundheitlich vertretbar” sei, sollte auch im Inland geprüft werden, ob Reisen mit Übernachtung möglich ist. Fiebig rät darüber hinaus von Vergleichen zwischen Deutschland und der spanischen Urlaubsinsel Mallorca ab. Dort seien die Inzidenzwerte deutlich niedriger, Vergleiche zwischen In- und Ausland seien nicht zielführend.



08:10 Uhr

Einzelhandel kritisiert “Tunnelmodus” von Bund und Ländern

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat den verlängerten Lockdown für den Einzelhandel scharf kritisiert. Nach wie vor konzentriere sich die Corona-Politik ausschließlich auf die Inzidenzen und honoriere nicht ausreichend, dass die Ansteckungsgefahren im Einzelhandel auch von Experten als niedrig beurteilt werden, teilte der Verband mit. “Bund und Länder agieren nur noch im Tunnelmodus. Die alleinige Fixierung auf die Corona-Inzidenzwerte wird der komplexen Lage nicht gerecht.”



07:41 Uhr

Schwesig zum Oster-Lockdown: Nur schließen kann nicht die Alternative sein

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern fordert im NDR Info Interview eine flächendeckende Teststrategie. Das Ermöglichen von Urlaub auf Mallorca nennt die SPD-Politikerin “eine schlechte Entscheidung der Bundesregierung”.

Schwerin: Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht bei der Sitzung des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern zur aktuellen Corona-Situation. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner

AUDIO: Schwesig: Nur schließen kann nicht die Alternative sein (6 Min)



07:22 Uhr

Bertelsmann-Studie: Wie Jugendliche unter der Pandemie leiden

Jugendliche in Deutschland klagen Befragungen zufolge in der Corona-Zeit über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste.

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Eine Jugendliche trägt einen Mund-Nasen-Schutz. © picture alliance

Die Bertelsmann Stiftung hat zusammen mit Universitäten Befragungen unter mehreren Tausend Jugendlichen ausgewertet.
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06:40 Uhr

Kanzlerin: Tankstellen bleiben geöffnet

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Regelungen zu den Ruhetagen zu Ostern präzisiert: “Ruhetage” bedeuteten Regelungen analog zu Sonn- und Feiertagen. Tankstellen seien selbstverständlich geöffnet. Es könnten wie an Sonn- und Feiertagen auch bestimmte Unternehmen arbeiten. Da es zusammen mit den Osterfeiertagen insgesamt um eine Spanne von fünf Tagen (1. bis 5. April) gehe, könne der engere Lebensmitteleinzelhandel am Sonnabend öffnen.



06:00 Uhr

Bundesweit 7.485 Neuinfektionen und 250 neue Todesfälle

In Deutschland sind innerhalb eines Tages 7.485 Neuinfektionen gemeldet worden (Vorwoche: 5.480). Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich leicht. Bundesweit liegt sie dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge nun bei 108,1. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg zuletzt stetig an, nachdem sie im Februar zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen war. Am Wochenende hatte der bundesweite Inzidenzwert die Marke von 100 überschritten. Das RKI meldete außerdem 250 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.



06:00 Uhr

MV: Corona-Einschränkungen werden bis zum 18. April verlängert

In Mecklenburg-Vorpommern sollen die weitreichenden Corona-Einschränkungen – wie von Bund und Ländern beschlossen – bis zum 18. April verlängert werden. Das kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am frühen Morgen per Mitteilung an. Der Vorschlag – auch ihres Bundeslandes – für kontaktarmen Urlaub über Ostern, etwa in Ferienwohnungen, wurde Schwesig zufolge abgelehnt. “Wir haben dafür erreicht, dass es zusätzliche Hilfen für Gastronomie und Tourismus geben soll. Unser Ziel ist, auch diese Branchen, abgesichert durch eine Teststrategie, möglichst zeitnah Schritt für Schritt zu öffnen”, so Schwesig. Die Regierungschefin betonte, dass geplant sei, wichtige Bereiche offen zu halten. “Ich bin deshalb sehr froh, dass die Schulen und Kitas offen bleiben, wenn das, wie in Mecklenburg-Vorpommern jetzt angelaufen, mit Selbsttests abgesichert wird”, sagte Schwesig.

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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) während einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und weiteren Länderchefs. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Mecklenburg-Vorpommerns Landeschefin Manuela Schwesig konnte ihren Plan vom Urlaub im eigenen Land nicht durchsetzen.
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05:58 Uhr

Bund und Länder wollen verschärften Oster-Lockdown

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben Bund und Länder eine Verschärfung der geltenden Beschränkungen beschlossen. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Nacht zum Dienstag mitteilte, soll in Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 die sogenannte Notbremse konsequent gezogen und Maßnahmen noch verschärft werden. Zudem beschlossen die Regierungschefs eine “erweiterte Ruhezeit” von Gründonnerstag und bis Ostermontag (1.-5. April), in der das Land komplett herunterfährt. Nur am Karsamstag soll dabei der Lebensmittelhandel “im engeren Sinne” öffnen dürfen. Impf- und Testzentren sollen weiterarbeiten. Bund und Länder wollen dem Beschluss zufolge zudem mit der Bitte auf die Kirchen zugehen, Gottesdienste und andere Zusammenkünfte nur virtuell zu veranstalten. Auch bei den Kontaktbeschränkungen bleibt es zu Ostern: Treffen dürfen sich zwei Haushalte, maximal aber fünf Personen, wobei Kinder unter 14 Jahre nicht mitgezählt werden. Von Reisen im In- und ins Ausland werde abgeraten, sagte Merkel weiter. Rückreisen aus dem Ausland sollen ihren Worten zufolge künftig an die Pflicht gekoppelt werden, vor der Abreise einen Corona-Test zu machen. Alle Einigungen und Beschlüsse des Gipfels haben wir für Sie ausführlich zusammengefasst:

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (M., CDU), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (l., SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nehmen an einer Pressekonferenz im Kanzleramt nach den Beratungen von Bund und Ländern teil. © dpa-Bildfunk Foto: Michael Kappeler

Der Lockdown wird generell bis 18. April verlängert und zu Ostern verschärft. Die Beschlüsse und die Reaktionen aus dem Norden im Überblick.
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05:55 Uhr

Corona-Blues: Lockdown und kein Ende in Sicht

Seit über einem Jahr herrscht wegen der Corona-Pandemie eine Art Ausnahmezustand, und noch ist kein Ende in Sicht. Was macht das mit den Menschen? Und welche Möglichkeiten hat die Politik? Ein Gespräch mit Krisenforscher Frank Roselieb.

Krisenforscher Frank Roselieb.

VIDEO: Corona-Blues: Lockdown und kein Ende in Sicht (3 Min)



05:53 Uhr

Immer gut informiert: Der NDR Newsletter

Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie in der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Von montags bis freitags bündeln wir die wichtigsten Ereignisse des Tages. Auch die neuesten Erkenntnisse aus dem NDR Info Podcast “Coronavirus-Update” mit Sandra Ciesek und Christian Drosten erfahren Sie dort als Erstes. Online können Sie den kostenlosen Newsletter abonnieren.

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

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05:50 Uhr

Weitere Impftermine in Schleswig-Holstein werden freigeschaltet

In Schleswig-Holsten können Berechtigte der beiden höchsten Prioritätsgruppen für eine Corona-Impfung von heute an wieder Termine buchen. Im März und April seien 60.000 weitere Doppel-Impfungen für Berechtigte mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer möglich, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Terminbuchung über www.impfen-sh.de werde um 17 Uhr freigeschaltet. Ab 16 Uhr könne man sich in eine Warteschlange einreihen. Zu den beiden ersten Gruppen gehören Menschen ab 70 Jahren, Heimbewohner, Pflegekräfte, weiteres medizinisches Personal, chronisch Kranke, Menschen mit geistiger Behinderung sowie Personal aus Kitas, Grund- und Förderschulen.

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Die medizinische Assistenz Frau S. Mecke hält den Impfstoff und eine Spritze in der Hand.  Foto: Maja Bahtijarevic

Im März und April sind in Schleswig-Holstein 60.000 weitere Doppel-Impfungen für Berechtigte der beiden höchsten Prioritätsgruppen möglich.
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05:47 Uhr

Studie: Corona-Demos führen zu mehr Angriffen auf Journalisten

Die Proteste gegen die Corona-Politik haben einer Studie zufolge zu einer Steigerung der Angriffe auf Journalisten geführt. Demnach gab es mit 69 tätlichen Angriffen auf Journalistinnen und Journalisten im Jahr 2020 wesentlich mehr Übergriffe als in den Vorjahren, wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) unter Verweis auf die jährlich durchgeführte Studie des Leipziger Europäischen Zentrums für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) berichtet. Die meisten Angriffe seien im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen die Corona-Politik registriert worden. Die Zahl von 69 tätlichen Angriffen stelle einen Höchstwert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2015 dar. Damals seien 44 Angriffe registriert worden, im Jahre 2019 waren es 14. “Die Sicherheitslage von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland hat sich abermals verschärft”, schlussfolgern die Autoren der Studie laut MDR.



05:43 Uhr

140 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein haben die Gesundheitsbehörden innerhalb von 24 Stunden 140 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Am Vortag waren es 92, vor einer Woche 118. Die Zahl der Toten stieg um sechs auf 1.412. Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen – ist in Schleswig-Holstein erneut leicht gestiegen und liegt bei 60,2, nach 59,9 am Vortag, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervorgeht.



05:40 Uhr

Corona-Ticker am Dienstag startet

Das Team von NDR.de wünscht einen guten Morgen. Auch am heutigen Dienstag, 23. März, halten wir Sie über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

Die bestätigten Corona-Neuinfektionen im Norden vom Montag: 92 Fälle in Schleswig-Holstein, 519 in Niedersachsen, 290 in Hamburg, 74 in Mecklenburg-Vorpommern und 54 im Bundesland Bremen; bundesweit: 7.709.

FAQ, Podcast und Hintergrund

Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr.
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Geimpfte in Norddeutschland

Wie viele Menschen in Norddeutschland haben bislang eine Corona-Impfung erhalten? Aktuelle Zahlen zur Impfquote.
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Corona-Zahlen für Norddeutschland

Automatisierte Grafiken: Wie viele Covid-19-Patienten liegen auf Intensivstationen? Der aktuelle Stand der Belegung.
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Eine Zusammenstellung von Bildern: Christian Drosten, eine Flasche Cocid 19 Vaccine, Eine alte Frau bei der ein Corona Test durchgeführt wird. © picture alliance, colourbox Foto: Michael Kappeler

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden.
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Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Was muss weiter beachtet werden? Woran wird geforscht? Fragen und Antworten.
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Die Coronavirus-Blogs zum Nachlesen

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